





Datum | Ereignis |
24.09.1920 | Gründung des "Obst und Gartenbauvereins Gehlsdorf". Erster Vorsitzender wird Tischlermeister Holst. |
18.03.1921 | Antrag an die Flurkommision Gehlsdorf zur Verlängerung der Pachtverträge um mehr als die bisher gültigen festgelegten 15 Jahre. |
24.02.1922 | Der Obst- und Gartenbauverein Gehlsdorf veranstaltet im großen Saal des Restaurants Lindenhof einen Lichtbildervortrag, vorgeführt von der "Mecklenburg- Schwerinischen Landwirtschaftskammer". |
14.08.1922 | Die Einladung der "Anstalt Gehlsheim" zur Teilnahme an einer Gartenbauausstellung wird abgelehnt, da der Verein für eine solche Unternehmung zu jung ist. |
16.05.1925 | Die Gründung des Ortsverbandes Rostock. Die Beteiligung unseres Vereins ist nachweisbar. |
1931 | Hinweiss im Adressbuch der Stadt Rostock über die Existenz der "Gehlsdorfer Gartenpächter". |
1934 | Eingemeindung des Ortes Gehlsdorf in die Seestadt Rostock. |
21.09.1936 | Hinweis auf der vorliegenden Mitgliedskarte Nr. 1464 des August Wienke, dass der Verein "Kleingärtner Gehlsdorf" Mitglied des übergeordneten Vereins "Kleingärtner Stadtgruppe Rostock" war und dieser wiederum als Mitglied im "Reichsbund der Kleingärtner Deutschlands" organisiert war. |
22.03.1942 | Hinweis auf dem Namen "Am Toitenwinkler Weg e.V" in der "Stadtgruppe Seestadt Rostock". |
05.06.1946 | Die Parzellen 122 bis 188 werden durch den Oberbürgermeister der Seestadt Rostock der Kleingartenanlage "Am Toitenwinkler Weg" zugeordnet |
1950 | Nachdem das Wasser 30 Jahre von einem Teich geholt wurde, lebhafte Diskussionen um Brunnenbau auf den Parzellen oder Bau einer Wasserleitung. Schließlich wird der Bau der Wasserleitung beschlossen und durchgeführt. Die Neptunwerft und das Dieselmotorenwerk spenden die Rohre. |
01.05.1954 | Das Gesetz über den Verband der "Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter"(VKSK) legt die Zugehörigkeit aller Kleingartenanlagen(KGA) im VKSK fest. |
1971 | Bau des ersten Abschnitts des Vereinshauses aus Holz, heute Vereinsbüro. |
1970 bis 1972 | Elektrifizierung der Anlage |
1973 | Bau eines Melorisationsgrabens am Toitenwinkler Weg zur Entwässerung von Teilen der Kleingartenanlage. |
1976 | Verleihung des Titels "Anerkannte Gartenanlage der Naherholung" |
1977 bis 1978 | Neubau der Wasserleitung innerhalb der Anlage. In 1900 Arbeitsstunden wurden 2730 m Rohre verlegt. |
1988 bis 1990 | Bau des neuen Vereinshauses |
1990 | Partnerschaftsvertrag mit dem Verein "KGV Neustadt Süd e.V." Bremen. Beschluss der Satzung und Neugründung des Vereins "Toitenwinkler Weg e.V." |
1993 | Inkraftsetzung der Rahmengartenordnung des Verbandes in unserem Verein. |
05.01.1996 | In Kraft treten des Verwaltungsabkommens durch den übergeordneten Verband der Kleingärtner mit der Hansestadt Rostock. |
1996/97 | Der strenge Winter verursacht enorme Frostschäden an unserer Wasserleitung. |
1998 bis 1999 | Erneuerung der Hauptwasserleitung am Toitenwinkler Weg. Vom Gelände der ehemaligen Hühnerfarm werden die Parzellen 190 bis 194 an unseren Verein übergeben. |
2000 | Die neue Rahmengartenordnung des übergeordneten Verbandes "Gartenfreunde HRO e.V." wird in Kraft gesetzt. |
24.09.2000 | UnserVerein feiert seinen 80. Geburtstag. Wir haben 389 Mitglieder auf 195 Parzellen. |
2009 | Erneuerung der Tanzfläche vor dem Vereinshaus. |
2016 bis 2017 | Eine große Planung für den Bau einer neuen Wasserleitung beginnt. |
25.03.2018 | Auf der großen Jahreshauptversammlung wird der Bau einer neuen Wasserleitung beschlossen. |
30.11.2018 | Der Bau der neuen Wasserleitung scheitert am verdeckten passiven Widerstand eines Teils der Mitglieder. Die erforderliche Investitionssumme kommt nicht zusammen. |
10.09.2019 | Der Bau einer biologischen Kläranlage für unser Vereinshaus wird mit Hilfe von Fördergeldern fertiggestellt. |
Jan. 2020 bis Mai 2023 | Das Vereinsleben fällt in der Corona- Zeit auf einen absoluten Tiefpunkt. Unser Verein kämpft um das finanzielle Überleben. Die Feier zum 100 jährigen Bestehen unseres Vereins fällt ins Wasser. Ein weiterer Rückschlag ist ein Brand im Vereinshaus mit enormen Schäden. |
14.04.2024 | Auf der Jahreshauptversammlung wird erneut ein Neubau der Wasserleitung beschlossen. Da die Strom- Infrastruktur nach über 50 Jahren Nutzung völlig marode ist, wird gleichzeitig auch beschlossen, diese zu erneuern. Es wird eine Investitionsumlage auf alle Parzellen festgelegt. |
20.09.2025 | Die Kalkulation unsereres Investvorhabens "Erneuerung der Strom- und Wasserleitung" hat ergeben, dass die von unseren Mitgliedern gezahlten Anteile nicht ausreichen. Auf Grund von Inflation und Preiststeigerungen bei Bau- und anderen Rohstoffen ist eine Erhöhung der Investitionspauschale für alle Mitglieder notwendig. Der Beschluss dazu wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bei 6 Enthaltungen und 4 Gegenstimmen mehrheitlich gefasst. |
15.01.2026 | Die Investitionssumme für die Erneuerung der Strom- und Wasserleitung ist vorhanden. Baubeginn im Oktober 2026. Beginn der umfassenden Sanierung des alten Vereinshauses bzw. des Vereinsbüros. |